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Feierliche Kirchweih im Jubiläumsjahr

In der Pfarreiengemeinschaft Haibühl-Hohenwarth darf man sich glücklich schätzen, mit St. Wolfgang und Johannes der Täufer zwei außergewöhnliche Pfarrkirchen für Gottesdienste und kirchliches Leben zu haben. Gerade am Tag der Erinnerung an die Kirchweihe der Haibühler Pfarrkirche wurde
wieder einmal bewusst, wieviel Kraft, Arbeit und Mühe die Erbauer der Gotteshäuser eingesetzt haben. Bereits 1625 erhielten die Haibühler die Erlaubnis zum Bau einer Dorfkapelle. Für die damals auf einem ehemaligen Pestfriedhof aufgebaute Kapelle geschah in den Jahren 1859/60 eine aus Raumnot sowie Baufälligkeit notwendig gewordene Erweiterung. 1904 wurde eine nochmalige große Erweiterung nach Plänen von J. B. Schott durchgeführt. Von der ersten Kapelle blieben nur noch die Grundmauern stehen. Die Pfarrei Haibühl wurde am 1. Juli 1922 gegründet. Das heutige stattliche Gotteshaus, dessen Eingang sich mit frischen Birken hübsch geschmückt präsentierte, wurde im Juli 1978 von Weihbischof Vinzenz Guggenberger feierlich konsekriert.
Im Jubiläumsjahr feierte Pfarrer Johann Wutz bei Vorabendmesse und Sonntagsgottesdienst feierlich Eucharistie mit seinen Pfarrangehörigen. Die wehenden Kirchenfahnen und die brennenden Apostelleuchter trugen ebenfalls zum festlichen Gepräge bei. Erstmals wieder nach zwei Jahren Pause ließ der Gemeinschaftskirchenchor Haibühl-Hohenwarth unter der Leitung von Kirchenmusiker Ewald Pirtzl wieder die „Deutsche Singmesse“ von Anton Faist erschallen. Von August Eduard Grell stammt das Danklied „Herr, deine Güte reicht so weit“.
Die Botschaft der Schriftlesungen (insbesondere das Lukasevangelium von Marta und Maria) könne man auch auf die Pfarrkirche hier übertragen, meinte Pfarrer Wutz. „Gott ist ständig hier in der Kirche zu Gast. Er ist wahrhaft anwesend im Fest der Eucharistie, das wir jetzt feiern, und das im Tabernakel aufbewahrt wird“, sagte der Geistliche in seiner Ansprache. Die Sorge um die Sauberkeit und die Schönheit seien wchtig und die Vorbereitungen auf die Gottesdienste bereiten den Mesnern und ihren Helfern Sorgen und Mühen. Das sei der verlässliche Rahmen dafür, dass wir wie Maria dem Herrn zu Füßen sitzen und ihn in der Stille, im Gebet und in der Anbetung anhimmeln, ihm unsere
Aufmerksamkeit, unser Ohr und Herz schenken und ihm zuhören. „Denn das Kirchengebäude ist der heilige Ort, an dem Gott ist und an dem er für uns und an uns wirken möchte“, endeten seine Worte.
Gerade in ländlichen Gebieten ist Mobilität wichtig für die Lebensqualität der Menschen. Die auf den Gottesdienst folgende Fahrzeugsegnung fand traditionell zum Gedenken an den Heiligen Christopherus anlässlich seines Gedenktags (am 24. Juli) statt. Pfarrer Wutz bat mit einem Weihegebet um Gottes Schutz vor Unglück und Schaden für alle, die die Fahrzeuge in Beruf und Freizeit benutzen. „Es ist gut zu wissen, dass wir einen Begleiter haben, der über uns wacht und uns hilft, unbeschadet an unser Ziel zu kommen. Gott möge helfen, dass alle, die täglich im Straßenverkehr unterwegs sind, verantwortungsbewusst, rücksichtsvoll und hilfsbereit bleiben“, mahnte der Geistliche, bevor er mit den Ministranten nach draußen ging, um unterhalb der großen Freitreppe und auf den umliegenden Parkplätzen die Fahrzeugsegnung vornahm.
Sein soziales Engagement drückte der KDFB Haibühl-Ottenzell einmal mehr aus, indem er einen Kuchen- und Gebäckverkauf im Vorraum des Gotteshauses initiierte. Die überaus große Auswahl ließ keine Wünsche offen und es fand sich für jeden Geschmack ein leckeres Stück Kuchen oder ein süßes Teilchen. Viele Gottesdienstbesucher nahmen dieses Angebot dankbar an und vollbrachten mit dem Kauf der Köstlichkeiten eine gute Tat. Denn nur so können wieder caritative Projekte und bedürftige Personen unterstützt werden. Die Vorstandschaft um Maria Reiner bedankt sich bei den Kuchenbäckerinnen und Käufern mit einem herzlichen Vergelts Gott. (Bericht und Bild: Pfeffer)

Fotoserien

Kirchweih 2022 (SA, 16. Juli 2022)

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Veröffentlichung

Sa, 16. Juli 2022

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