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News-Ticker

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Dienst an Gott und den Menschen

Trotz der Jahre und der Entfernung ist die Verbindung zwischen dem indischen Pallottiner-Pater Dr. Jerome Mariadhasan (Urlaubspfarrer 2017) nicht abgerissen. Auch heuer weilte er wieder während seiner mehrwöchigen Urlaubsvertretung in Wörth an der Donau zu einem Kurzbesuch in der Pfarrei Haibühl und gestaltete zusammen mit Pfarrer Johann Wutz den Sonntagsgottesdienst mit. Der Hausherr begrüßte den Pater als Repräsentant der Weltkirche und guten Bekannten.

Statt einer Predigt informierte Pater Jerome die anwesende Pfarrgemeinde über seine Arbeit im 2018 renovierten und erweiterten Sozialfürsorge-Zentrum in Salem, einer Großstadt im Bundesstaat Tamil Nadu. Hauptaufgabe ist die Hilfe und Unterstützung für HIV-Infizierte und an AIDS erkrankte Menschen, vor allem Männer. „Es gibt keine Heilung. Wir unterstützen mit Lebensmitteln und Medikamenten“, so Pater Jerome.

Ein zweites Tätigkeitsfeld ist die Stärkung von armen Frauen durch Ausbildung in handwerklichen Fertigkeiten (z. B. Sticken, Nähen, Kosmetik). „Mädchen heiraten mit 15 Jahren und bleiben dann im Haus wie Sklaven, heiraten mit 16, putzen und kochen und sorgen für die Kinder. Wir geben ihnen eine berufliche Perspektive, dass sie selbstständig sind und von ihren Männern akzeptiert werden“, sagte der Pater. In einem dritten Programm bekommen Schulkinder, auch niedrigster Kasten, materielle und finanzielle Unterstützung. Mit einem warmen Mittagessen sowie Studienmaterialien, Lebensmittelkarten und Kleidung wird armen Familien unter die Arme gegriffen. „Damit geben wir den Kindern eine bessere Zukunft“, meinte der Geistliche.

Passend zum Tagesevangelium von der Brotvermehrung seien seine Bemühungen „Brot-Vermehrung, Liebe-Vermehrung, Barmherzigkeits-Vermehrung und Heilung“, meinte der immer fröhlich und ausgeglichen wirkende Priester. Er bedankte sich für die Hilfe und Unterstützung seiner Arbeit zur Verbesserung der Lager der Armen und Bedürftigen am Rande der Gesellschaft. Am Schluss sprach er allen Gottes reichen Segen zu und wünschte Gesundheit und Wohlergehen. Beim Hinausgehen verteilte er gegen eine kleine Spende Kalender und Ketten.

Mit einer Neuigkeit wartete Pfarrer Johann Wutz am Ende der Eucharistiefeier auf: Der 55-jährige gebürtige Arracher Markus Fischer hat sich bereiterklärt, den Mesnerdienst für die Pfarrei Haibühl zu übernehmen. In einem halbjährigen Praktikum, Dauer bis 5. Januar 2027, wird er von Margarete Dauer und Stefan Schmuderer in sein wichtiges Amt eingearbeitet.

Die zentrale Aufgabe des Mesnerdienstes ist und bleibt die Sorge darum, dass die Feier des Gottesdienstes würdig und in einem guten Rahmen gelingen kann. Der Dienst verlangt ein Gespür für liturgische Vollzüge, handwerkliches Geschick und Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem Pfarrer und der Gemeinde. Einen Grundstock bekam Fischer bereits bei einem Grundkurs bei Dommesner Robert Feigl in Regensburg. Weitere Lehrgänge, Kurse und Fortbildungsveranstaltungen werden noch folgen. Der Neuling im geistigen Dienst freut sich auf seine neue Aufgabe. (Bericht und Bild: Pfeffer)

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Veröffentlichung

Sa, 01. August 2026

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