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News-Ticker

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Unter dem Schutzmantel der Gottesmutter

Tief in der Volksfrömmigkeit verwurzelt sind Maiandachten. Der 1. Mai hat sich in der Pfarrei Haibühl schon seit einigen Jahren als festes Datum einer bayerischen Maiandacht in der Wallfahrtskirche Kolmstein verankert. Zur Abendstunde des Feiertages fanden sich wieder viele treue Mitbeter im kleinen Kirchlein auf Bergeshöhe ein, um die Himmelskönigin zu preisen und ihr zu danken.

Vorbereitet wurde die Andachtsstunde mit dem Titel „Maria, breit den Mantel aus“ von Katechist Franz Wellisch. Als Zelebrant und Vorbeter fungierte Pfarrer Johann Wutz. Die Schriftlesung von der Verkündigung und dem Magnificat (Lk 1,28-49, 54-55) wurde von Evi Gierstl vorgetragen. Als weitere Sprecherin war Regina Pfeffer im Einsatz. Mit den Gebeten und Litaneien wurde Maria als Fürsprecherin und Beschützerin angerufen. Besonders eindringlich waren die Worte von Franz Wellisch zur Betrachtung. Hierbei wurde deutlich, dass Maria die Mutter der ganzen Kirche, der ganzen Christenheit und der ganzen Menschheit ist. „Marianisch“ zu werden, also einfach „Ja“ zum Willen Gottes und seinem Auftrag zu sagen, auch in schweren Zeiten, sei das Lebensziel und der Lebenssinn, verdeutlichte Wellisch.

Die in großen Teilen in Mundart gehaltene Andacht wurde volksmusikalisch gestaltet vom „Regental-Gsangl“ (Tina Hausladen und Evi Gierstl mit Begleiter Ewald Pirtzl auf dem Akkordeon). Als grundlegendes Gebet stand das „Jungfrau, Muttergottes mein“ im Mittelpunkt des Betens. „Segne du Maria“ sangen die Anwesenden beim altbekannten Segenslied am Ende der rund einstündigen Andacht. Pfarrer Wutz dankte allen Mitwirkenden für ihr Tun und den Mitbetern für ihr Kommen. Nach der kirchlichen Einkehr gab es noch eine weltliche Einkehr im Kolmsteiner Hof. (Bericht und Bild: Pfeffer)

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Veröffentlichung

Fr, 01. Mai 2026

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