Nicht das (Wolfgangs-)Hackl, sondern der Eisstock stand vor kurzem im Mittelpunkt des Geschehens. Erstmals stellte die Pfarrei Haibühl eine Mannschaft bei der Gemeindemeisterschaft im Eisstockschießen, ausgerichtet von der Stockschützen des FC Ottenzell Ende August. Nicht weniger als 22 Mannschaften waren dazu auf den Asphaltbahnen des Vereins an der Engelshütter Straße in Haibühl angetreten.
Unter dem Namen „d’Wolfgangsschuisser“ behaupteten sich Pfarrer Johann Wutz, Gemeindereferent Tobias Krenn, Kirchenverwaltungsmitglied Hermann Zapf und Josef Haselsteiner gegen ihre zahlreichen Gegner und stellten ihr sportliches Geschick und ihren Einsatzwillen eindrucksvoll unter Beweis. Insgesamt sieben Spiele hatten die vier „Kirchenmänner“ zu bestreiten und beförderten ihren Eisstock mit einigem Schwung über die Bahn. Wie sie feststellen mussten, ist es für einen Laien (trotz himmlischem Beistand) gar nicht so leicht, den Eisstock möglichst nahe an der Zielscheibe, der „Daube“ zu platzieren. Schoss man das eine Mal über das Ziel hinaus, so hieß es ein anderes Mal „Der is da dahungert!“.
Mit einem überragenden Sieg von 7:5 gegen die Mannschaft FFW Haibühl 2 starteten sie in den Wettkampf. Leider wurde das zweite Match deutlich verloren. Bei den folgenden Spielen lieferten sie sich spannende Duelle mit ihren Gegnern, die abwechselnd gut oder noch verbesserungsfähig ausfielen. Während des Schießens wurde fachmännisch gezielt, gemessen, diskutiert und anschließend gefeiert.
Die „himmlische Moarschaft“ schlug sich also wacker (20. von 22 Mannschaften), konnte sich letztendlich jedoch nicht gegen den überragenden Sieger behaupten. Am Ende setzte sich dann doch die Routine durch und die Moarschaft „Pfeffer Heizungsbau“ sicherte sich den Siegespokal. Neben dem Spaßfaktor („Dabei sein ist alles“) wurde hier sportlicher Ehrgeiz und Einsatzwille mit gelebter Kameradschaft verbunden. (Bericht und Bilder: Pfeffer)