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Es geht los: Umbauarbeiten sind am Laufen

Viele Überlegungen gingen dem Neubau bzw. Umgestaltung mit der vorhandenen Bausubstanz voraus. Das Wolfgangsheim in Haibühl befand sich seit längerem in einem äußerst maroden Zustand und wurde deshalb abgerissen. Zusammen mit dem Pfarrhaus wird es derzeit zu einem modernen und zeitgemäßem Pfarrheim umgestaltet. Vor kurzem fand an Ort und Stelle die Bau-Anlaufbesprechung zur Klärung letzter Details mit den Vertretern der Pfarrei (Pfarrer Johann Wutz, Kirchenpfleger Franz Wellisch, Kirchenverwaltungs-Mitglieder Wolfgang Eckl und Oswald Janker), Rudi Lohberger von der ausführenden Baufirma (zugleich Mitglied der KV) sowie Dipl.-Ing. Architekt Ludwig Pongratz aus Neukirchen b. Hl. Blut statt.

 Pfarrer Johann Wutz hieß dazu alle Verantwortlichen auf der Baustelle willkommen. Er unterstrich die Wichtigkeit, die Gesamtbevölkerung von den Umbaumaßnahmen zu informieren und allgemeine Informationen zu geben. Der Abriss des Wolfgangsheimes sei unumgänglich gewesen, da es nicht mehr behindertengerecht gewesen ist. Festveranstaltungen seien wegen des engen Treppenaufganges besonders für ältere Leute bzw. Rollstuhlfahrer eine Unmöglichkeit gewesen. „Die Kirchenverwaltung Haibühl hat es sich nicht einfach gemacht. Sie haben alles durchgeplant“, so Architekt Pongratz. Ein Neubau sei nicht finanzierbar gewesen. Man hätte sonst viele Abstriche machen und trotzdem viel Geld ausgeben müssen, fügte Kirchenpfleger Wellisch an. Von Anfang an sei es ihnen um einen kostengünstigen Bau gegangen, bekannte er. Man habe lange überlegt, das Wolfgangsheim zu erhalten. Doch nun habe man zu vernünftigen Kosten ein barrierefreies Gebäude unter Erhaltung des Pfarrhauses geplant.

Die geplante Freiüberdachung sei gerade für Veranstaltungen sei ein Traum. Der Zugang ist komplett barrierefrei. Der Pfarrsaal entspreche dem Raumprogramm der Diözese, so Pfarrer Wutz. In Absprache mit Bürgermeister Gerhard Mühlbauer entstehen 16 großzügige Parkplätze rund um das Gebäude. Der Bau des Pfarrsaals (Größe 8x16 Meter) erfolgt nach dem Raumprogramm der Diözese auf 120 Sitze Reihenbestuhlung nach Brandschutzkonzept. Auf eine Abtrennung wurde aus Kostengründen verzichtet. „Und wir haben Gruppenräume aus dem Bestand“, so Pongratz. Der Pfarrsaal bekommt eine Verbindung zum Pfarrerwohnhaus. Der Eingang erfolgt dann künftig von der östlichen Seite her.

Die (gebrauchsfertige) Küche mit Speisekammer bleibt erhalten, wie sie derzeit ist. „Ein Quantensprung im Vergleich mit dem Altbestand“, erinnerte Wellisch. Es entstehen zwei Büros mit drei Arbeitsplätzen für Pfarrer, Pfarrsekretärin und Gemeindereferent. Ein überdachter Windfang mit großem Vordach sowie eine neue, moderne WC-Anlage sind barrierefrei über den künftigen neuen Parkplätzen her erreichbar. „Es war alles undurchdringlich und durch Staudenwildwuchs total zugewachsen“, meinte der Kirchenpfleger in Anbetracht der umgebenden Botanik. Der Boden-Aushub der Hanglage wird am Grundstück selber wieder eingebaut und liefert somit keine Probleme bezüglich Entsorgungsnachweisen. Das Pelletslager für die zeitgemäße Pelletsheizung im alten Keller wird von oben her befüllt. Vom Einbau einer wartungsintensiven Lüftungsanlage wurde abgesehen, die Entlüftung erfolgt über zwei Dachfenster. Oben befinden sich die Gruppenräume (z. B. Jugendraum), unten im Erdgeschoss die Pfarrbücherei (aus den ehemaligen Büros). „Wir schaffen mit dem Bestand aus den 70-er-Jahren ein barrierefreies Gebäude ohne Aufzug“, so Pongratz. Die Decke zum Dachboden (bisher Archiv bzw. Wohnung der ehemaligen Pfarrerköchin) wurde gedämmt.                                                                                                                                In der zweiten Aprilwoche wurde mit den Arbeiten (Ausräumen, Entkernen, Abbruch usw.) begonnen. Die Auftragsvergabe erfolgte gemäß der Bewerbung auf die Ausschreibung des Architekten hin. Eine Zusammenarbeit mit einheimischen Baufirmen (Lohberger-Bau, Haibühl, Tiefbau Wolfgang Pongratz, Neukirchen b. Hl. Blut) sei ihnen wichtig gewesen, waren sich alle unisono einig. Die in der baufachlichen Stellungnahme veranschlagten Gesamtkosten belaufen sich auf 1 568 000 Euro. Für Tragwerksplanung, Sicherheits- und Gesundheitskoordination sowie HLS-Planung zeichnen die Altmann-Ingenieure Cham verantwortlich. Das Planungsteam Schmid aus Blaibach ist für die Elektroplanung zuständig. Erforderlich waren drei Genehmigungen der Diözese Regensburg: Baureferat, Stiftungsaufsicht und Pastoralplanung. Als Ansprechpartner wirkt Diözesaningenieur Frank Seeger. Es wurde versucht, möglichst viel von der alten Bausubstanz zu erhalten, aber man habe die Installation komplett wieder neu aufgebaut. Der Saal wird in Holzbauweise (Zimmerei Franz Neumeier aus Schicherhof) erstellt. Dabei wird die Dachhaut komplett erneuert. Eine Solar- bzw. Photovoltaikanlage ist im Plan enthalten und in Vorbereitung. Seit der Wahl der Kirchenverwaltung 2018 sei man permanent mit diesem Bau beschäftigt gewesen, bekannte Wellisch. Momentan ist die Sohle für den Pfarrsaal eingeschalt. Die Beton-Befüllung erfolgt am Mittwoch. Geplant ist (Witterungsverhältnisse ausgeschlossen), die Maßnahme im Frühjahr 2025 abzuschließen. (Bericht und Bilder: Pfeffer)

Fotoserien

Umbauarbeiten Wh (MO, 17. Juni 2024)

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Mo, 17. Juni 2024

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