Die Glocken der Pfarrkirche St. Johannes läuteten am Samstag und verkündeten eine Tauffeier. Pfarrer Johann Wutz holte bei bestem Frühlingswetter die Tauffamilie am Eingang der Kirche ab, fragte nach dem Namen des Täuflings und zeichnete das Kreuzzeichen auf ihre Stirn. Dann zogen sie in das festlich geschmückte Presbyterium unter den Eingangslied: “A Engal wird die leit`n, auf deinen Wegen, für alle Zeit`n!“ , ein. In seiner Predigt ging der Zelebrant auf Ostern ein und betonte, dass Taufe und Ostern zusammen gehören. „Durch die Taufe werden wir neue Menschen und sind damit für immer mit Jesus verbunden. Die Osterpracht weist uns daraufhin , dass Jesus das Zentrum unseres Glaubens ist. Sophia wird nun das neue und ewige Leben zuteil mit der Taufe.“ Er bat die Eltern und den Paten, sowie alle Anwesenden , dem kleinen Täufling auf ihrem Glaubensweg zu begleiten, mit ihr zu beten und ihr vorleben, wie es Jesus uns vorgelebt hat. Nach der Taufwassersegnung, taufte Pfarrer Wutz die kleine Sophia im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Mit dem Anziehen des Taufkleides wurde symbolisiert, das der Täufling, Jesus angezogen hat. Der Vater entzündete die Taufkerze an der Osterkerze , das Licht der Welt. Sophia wurde mit heiligem Chrisam gesalbt und der Effata Ruf soll ihr Ohren und Mund öffnen um das Wort Gottes zu hören und weiterzugeben. Nach dem Segen wurde der Täufling am Marienaltar dem Schutz der Mutter Gottes anvertraut. Sonja Lohmer und Kathrin Kelnhofer umrahmten die Tauffeier musikalisch mit einfühlsamen Liedern. Es wurde getauft: Sophia Breu, das zweite Kind der Eheleute Daniela und Stefan aus Hohenwarth. Als Taufpate fungierte Julian Amberger. (Bericht und Bild: Hausladen)