Zur Vorabendmesse konnte Pfarrer Johann Wutz zahlreiche Gläubige in der Pfarrkirche St. Wolfgang in Haibühl begrüßen. Sein besonderer Gruß galt den Mitgliedern der Marianischen Männerkongregation. „In jedem Anfang wohnt ein Zauber“, heißt es in einem Sprichwort. Die Fastenzeit ist eine gute Möglichkeit einen Neuanfang mit Gott und unserem Glauben zu starten“, so der Zelebrant. Die Lesungen und Fürbitten trugen Karin und Franz Wellisch vor. Kirchenmusiker Ewald Pirtzl umrahmte die Feier musikalisch auf der Orgel und mit Gesang. In seiner Predigt ging Pfarrer Wutz auf das Buch Genesis ein. Hier wird von der Erschaffung des Menschen berichtet. Gott erschuf die Menschen aus Erde und dorthin, kehren wir alle wieder zurück. Unsere Seele bleibt unsterblich und sie sehnt sich zu Gott zurückzukehren. Dafür müssen wir dankbar und demütig sein, statt zu sündigen und Grenzen zu überschreiten. Gott schenkt uns Leben in Fülle. Brauchen wir erst schwere Zeiten um uns auf Gott zu besinnen? Die Fastenzeit gibt uns Gelegenheit unser Leben zu überdenken und umzukehren zu Gott. Im Anschluss an das Schlusslied versammelten sich die Mitglieder der Marianischen Männerkongregation im neuen Pfarrheim St. Wolfgang zum jährlich stattfindenden Konvent. In Vertretung von Sodalen Sprecher aus Haibühl, Josef Aschenbrenner der krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnte, begrüßte Sodalen Sprecher Karl Hacker aus Hohenwarth die Anwesenden 10 Mitglieder. Sein besonderer Gruß galt Pfarrer Johann Wutz. Für 60 jährige Treue zu den Sodalen wurden mit einer Urkunde und der Treuenadel Max Rainer aus Haibühl und Dr. Josef Eckl aus Haibühl, sowie Josef Graßl aus Hohenwarth geehrt. Hacker dankte ihnen für die Treue und wünschte Gottes Segen. Im anschließenden Totengedenken wurde besonders für Mitglied Josef Freidhöfer aus Hohenwarth der 29 Jahre den Sodalen angehörte, gedacht. Pfarrer Wutz sprach die Gebete. Dann begrüßte Pfarrer Wutz die Gäste zum Konvent, dass erstmals im neuen Pfarrheim in Haibühl stattfand. Er trug als Diskussionsgrundlage vor, das am Aschermittwoch die österliche Bußzeit für uns Christen begonnen habe und zeitgleich auch der Ramadam für die Muslimen. Diese fasten von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Abends und nachts dürfen sie Essen und Trinken. Bei uns Christen verzichten die meisten 40 Tage auf Süßigkeiten, Fleisch, Alkohol, Zigaretten oder Handykonsum. Der Aschermittwoch und Karfreitag sind Abstinenztage , hier gilt einmalige Sättigung. Es ist gut für die eigene Psyche, den Abstinenz stärkt den eigenen Willen und gibt eine neue Sicht auf das Leben durch den Konsumverzicht. Aber es geht auch um Almosen geben an Menschen denen es nicht gut geht, das tägliche Gebet und Dienst am Nächsten. Teilnahme an den Gottesdiensten und Buße tun! Hier gingen die Meinungen weit auseinander. Auch kann die Absolution nur gegeben werden, wenn die gebeichtete Sünde auch tatsächlich von Herzen bereut wird. Sollte zum Beispiel ein Mörder , den Mord an einem anderen Menschen beichten, kann der Priester nur die Absolution geben , wenn sich dieser seiner Verantwortung stellt. Aber der Priester darf diese Wahrheit nicht an die Polizei weitergeben. Auch das in der Taufe alle Sünden vergeben werden , wurde heftig diskutiert. Im Anschluss an den Konvent führte Pfarrer Johann Wutz die Teilnehmer durch das neue Pfarrheim, dass für 1. 3 Millionen saniert und angebaut wurde. Auch die Bücherei befindet sich im Haus, das mit Pelletheizung und Photovoltaikanlage ausgestattet ist. Hier waren alle Anwesenden begeistert. Karl Hacker dankte allen für ihre Teilnahme am Konvent, Pfarrer Wutz für den Gottesdienst und die Diskussion und wies auf ein weiteres Konvent im Herbst hin. Der genaue Termin hierzu wird noch bekannt gegeben. (Bericht und Bild: Hausladen)