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News-Ticker

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Frauen feierten Weiberfasching mit viel Humor

Wehe, wenn sie losgelassen. Der Weiberfasching der Frauengemeinschaft St. Wolfgang am Unsinnigen Donnerstag ist schon seit vielen Jahren eine Institution in Sachen toller Kostüme, witziger Einlagen und bester Stimmung. Die beliebte Veranstaltung wurde einmal mehr zu einem närrischen Erlebnis und Fixpunkt der närrischen Tage. Die durchwegs phantasievoll gewandeten Gäste kamen aus dem ganzen Lamer Winkel und darüber hinaus. Darunter waren auch einige befreundete Frauengemeinschaften aus dem Umland.

Die Vorstandschaftsdamen hatten sich alle einheitlich als „fleißige Bienchen“ gewandet. Anders als ihre tierischen Kolleginnen hatten sie nichts dagegen, als viele verschiedene „Eindringlinge“ ihren Bienenstock erstürmten. Doch keine der zahlreich gekommenen Besucherinnen kam an der „Türsteher-Biene“ Andrea May vorbei, ohne ein Begrüßungsschnapserl zu konsumieren.

„Begrüßungsbiene“ Anja Greil vom Vorstandsteam hieß alle willkommen und forderte gleich den ganzen Saal auf, beim „Gute Laune-Lied“ mitzumachen. Als einziger männlicher Besucher war Pfarrer Johann Wutz (angetan mit Imkerhut) zugelassen. Viele einfallsreiche Eigenkreationen füllten den Saal. Da tummelten sich Schornsteinfeger und Glücksschweinchen, Elfen, Konfetti, Clowns, Frösche und noch so allerlei lustige Gestalten auf der Tanzfläche.

Eine erste Einlage boten die „Ottenzeller Lampen-Tussis“, gewandet als 70-er-Jahre-Lampen, mit ihrer Choreografie zum Stimmungshit „Wackelkontakt“. Rhythmusgefühl, Kondition und Schrittsicherheit stellte die Line-Dance-Gruppe „Osser Giants“ aus Lam unter der Leitung von Gabi Schrötter unter Beweis. Sie tanzten im Cowboy-Outfit zu verschiedenen Country-Rock-Titeln, was mit kräftigem Applaus belohnt wurde. Etwas andere Töne waren zu hören, als die Harley-Fahrer vom „Motorradclub Buze“ auf ihren Maschinen zu „Highway to Hell“ den Saal rockten. Eine Ähnlichkeit mit lebenden Personen sei rein zufällig, betonte Pfarrer Johann Wutz humorvoll.

Dieser hatte auch die Lacher auf seiner Seite mit dem Vortrag der ersten Predigt eines jungen, aufgeregten Kaplans. Wegen eines vorher reichlich genossenen, hochprozentigem „Mutmachers“ wurde beispielsweise aus dem barmherzigen Samariter ein „warmherziger Bernhardiner“, aus „Und führe mich nicht in Versuchung“ ein „Suche mich nicht in der Unterführung“ und das letzte Wort einer Predigt sei auch nicht „Prost“, sondern „Amen“.

Keine leichte Aufgabe hatte die Jury (Pfarrer Johann Wutz, Johanna Schmid, Martina Münsterer) bei der Maskenprämierung, denn es waren viele ideenreiche Outfits zu sehen. Eigentlich hätten alle Masken einen Preis verdient, so die Juroren. Dennoch einigten sie sich nach eingehender Beratung darauf, den „Ottenzeller Lampen-Tussis“ den ersten Preis, den „Vier Tannenzapfen“ („Aus dem Wald aus voller Pracht – die Zapfen feiern die ganze Nacht“, so war auf ihrem selbst genähten Kostüm zu lesen) den zweiten und dem „Motorradclub Buze“ den dritten Preis zu verleihen. Sie freuten sich alle auf die überreichten Bargutscheine.

„Die Osserwinkler“ (Harmonika-Franze mit Günther Zirngibl) zogen alle Register ihres Könnens und heizten den Damen, die eifrig das Tanzbein schwangen, den ganzen Abend über mit ihrer abwechslungsreichen Musik so richtig ein. Kaum zu bremsen waren die Frauen bei Mitmachliedern, Schunkelrunden oder dem „Bob-Fahren“.

Bis weit nach Mitternacht wurde getanzt und gelacht. Die „Bar-Bienen“ hatten von Beginn an viel zu tun, um den Wünschen ihrer durstigen Gäste Herr zu werden. Für das leibliche Wohl sorgte Wirt Matthias Achatz und sein Team. Erwähnenswert ist, dass sich zu später Stunde noch königlicher Besuch unter die Feiernden gesellte. Hierbei handelte es sich um die amtierenden Promille-Königinnen aus dem Lamer Winkel. (Bericht: Pfeffer, Bilder: Münsterer/Greil)

Fotoserien

Weiberf 26 Hb (DO, 12. Februar 2026)

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Do, 12. Februar 2026

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