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News-Ticker

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Die Sternsinger kommen

Am Fest der Heiligen Familie in der Pfarrkirche St. Wolfgang entsandte Pfarrer Johann Wutz insgesamt vier Sternsinger-Gruppen der Pfarrei Haibühl. Ein Großteil davon stellte sich der versammelten Pfarrgemeinde vor. In den nächsten Tagen bis zum 5. Januar sind sie wieder im ganzen Pfarrgebiet unterwegs, um den Segen Gottes für das neue Jahr zu bringen und Spenden zu sammeln für Kinder in Not. Mit dabei ist auch wieder eine Erwachsenen-Sternsingergruppe.

Die Tageslesungen trugen Cornelia Loders und Franz Wellisch vor. Für die musikalische Gestaltung der Messfeier sorgte Kirchenmusiker Ewald Pirtzl an der Orgel. Zur Verlesung kam das Matthäus-Evangelium von der Flucht nach Ägypten und dem Kindermord in Bethlehem. „Jesus ist in einer richtigen Familie in Nazareth aufgewachsen, ist durch Maria und Josef wie alle Kinder erzogen worden und hat sicher auch die Geborgenheit und Liebe einer menschlichen Familie erfahren. Jesus nannte aber Gott seinen richtigen Vater und sich den Sohn. Auch wir dürfen Gott unseren Vater nennen“, so Pfarrer Wutz in seiner Predigt. Die Christen verbinde der gemeinsame Glaube, geprägt durch die Botschaft Jesu, die Sakramente, die Liturgie der Kirche und das religiöse Brauchtum. „Am Fest der Heiligen Familie dürfen wir uns wieder dankbar erinnern, dass wir mit der ganzen Welt verbunden sind. Das machen uns wieder die Sternsinger bewusst, die wir heute aussenden werden“, endete der Geistliche seine Ausführungen.

Die diesjährige Sternsingeraktion steht unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Bei ihrem Besuch in den Häusern in Arrach, Haibühl und Ottenzell bitten sie um Unterstützung für Kinderhilfsprojekte weltweit und schreiben nach altem Brauch den Segensspruch „20*C+M+B*24“ (Christus Mansionem Benedicat – Christus segne dieses Haus) an die Tür bzw. bringen einen entsprechenden Aufkleber an. Im Rahmen der Eucharistiefeier wurden Sternsinger, sowie auch Kreide, Tür-Aufkleber und Weihrauch gesegnet. Mit ihnen wird das Zeichen des Kreuzes über den Eingang der Häuser und Wohnungen gesetzt.

Oberministrantin Romy Haselsteiner bat abschließend um eine freundliche Aufnahme und wohlwollende Spende für die Projekte der Sternsinger für Kinder in den ärmsten Ländern der Welt. Gleichzeitig bat sie auch um Verständnis, dass die Sternsinger nicht in jedes Haus kommen können, auch wenn sie in den nächsten Tagen im Dauereinsatz sind. Ihren Ergebnisbericht werden sie beim Gottesdienst am Dienstag, 6. Januar um 10 Uhr in der Pfarrkirche verkünden. Falls ein persönlicher Sternsinger-Besuch nicht möglich ist, gibt es hier auch noch Aufkleber, um den Segen Gottes an die Häuser anbringen zu können. (Bericht: Pfeffer, Bilder: Münsterer)

Fotoserien

Sternsinger Hb 25 (SO, 28. Dezember 2025)

Weitere Informationen

Veröffentlichung

So, 28. Dezember 2025

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