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Haibühler Sternsinger sammeln 3.030 EUR

Die kleinen Könige und Königinnen sind wohlbehalten von ihrem Weg durch die Pfarrgemeinde zurückgekehrt. Als Kaspar, Melchior und Balthasar sowie als Sternträger verkündeten sie den Frieden des Kindes in der Krippe und sammelten zugleich für das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“, welches sich um die Förderung benachteiligter Kinder bemüht. Das diesjährige Projektland der Aktion ist Indonesien. Das Motto lautet „Kinder schützen, Kinder stärken“ vor physischer, sexualisierter oder psychischer Gewalt. Beim feierlichen Rückkehr-Gottesdienst am Vorabend des Dreikönigstages war dann zu vermelden, dass durch den frohgemuten Einsatz der Haibühler Sternsinger und die Großherzigkeit der Spender in Arrach, Haibühl und Ottenzell der Betrag von (bisher) 3 030 Euro zusammengekommen ist.

Die Sternsinger wurden bei der diözesanen Aussendung von Bischof Rudolf Voderholzer in Bodenmais gesegnet und auf ihren Weg geschickt. Unter der Organisation von Gemeindereferent Tobias Krenn bildeten sich sechs Gruppen mit 18 Buben und Mädchen. Die ersten Januartage waren sie dann mit Stern, Kreide und Sammelbüchse unterwegs auf den Straßen von Haibühl, Arrach und Ottenzell, um den Segen „Christus + mansionem + benedicat – Christus segne dieses Haus“ in die Häuser zu bringen und die Segensstreifen zu befestigen. Mit Unterstützung ihrer Mütter, die den Fahrdienst für sie gemacht haben, wurden auch die umliegenden, weit entfernteren Weiler (z. B. Ottmannszell, Eck, Auhof usw.) angefahren.          

Feierlich zogen die Sternsinger mit dem liturgischen Dienst unter tönendem Orgelspiel in die Kirche ein. Das Mittelalter habe in den drei Weisen Kaspar, Melchior und Balthasar drei Kontinente, die damals bekannt waren, Europa, Asien und Afrika, verkörpert gesehen und zugleich die drei Lebensalter Jugend, Reife und Alter, sagte Pfarrer Johann Wutz in seiner Predigt. „Auch heute ist Gott erkennbar. Er leuchtet durch die Schöpfung hindurch und wenn wir wachsam genug sind, gibt er uns auch im Alltag so viele Winke seiner Gegenwart und die Geste seiner Güte“, so seine Worte. Der Dreiklang von wachem Herzen, von Bezeugung Gottes in der Schöpfung und sprechendem Gott in der Offenbarung ist es auch heute, der einen jeden von uns führt.                                                                                              

Am Ende der Messfeier nahm der Priester die traditionelle Segnung von Wasser (erinnert an die Lebenskraft, die Gott dem Wasser verliehen hat), Salz (macht schal gewordenes Wasser wieder lebendig), Kreide (für den Haussegen) und Weihrauch (Zeichen des zu Gott aufsteigenden Gebetes) vor. Wutz besprengte anschließend auch die Gläubigen mit Dreikönigswasser. So mancher Gottesdienstbesucher folgte dem alten Brauch und nahm sich gesegnetes Wasser in Flaschen mit nach Hause, um damit Haus, Tiere und Güter zu segnen.

Drei Sternsinger dankten nach der Segensandacht (stellvertretend für alle) den großherzigen Spendern und verkündeten dann das erzielte Sammelergebnis, mit dem viel Gutes bewirkt werden kann. Das Lob und der Dank von Gemeindereferent und Pfarrer war ihnen gewiss und auch die übrigen Gottesdienstbesucher bewunderten das Engagement der Kinder. Für den Fall, dass jemand beim Besuch der Sternsinger nicht zu Hause war und noch spenden möchte, liegen am Schriftenstand Spendentüten aus. Diese einfach bei der Mesnerin in der Sakristei abgeben. (Bericht und Bild: Pfeffer)

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Veröffentlichung

Fr, 06. Januar 2023

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