Palmsonntag ist Tor der Heiligen Woche

Bei wechselhaftem Wetter feierte die Pfarrei Haibühl den Palmsonntag. Mit diesem Tag beginnt die Heilige Woche, der Leidensweg Jesu mit Auferstehung und Verherrlichung am Ende. Die gleichzeitig an diesem Wochenende vollzogene Umstellung der Uhren auf Sommerzeit stellte Pfarrer Johann Wutz in den Mittelpunkt seiner Ansprache. „In einer Stunde kann Entscheidendes passieren“, so der Geistliche, der damit auf den Sieg über Grab und Tod verwies.

Zur Palmweihe in der Dorfmitte versammelten sich zahlreiche Kinder zusammen mit ihren Eltern und weiteren Gottesdienstbesuchern. Stolz trugen sie ihre mitgebrachten, farbenprächtigen Palmbuschen sowie die Palmzweige, die Tage vorher von den Mitgliedern der Frauengemeinschaft St. Wolfgang gefertigt wurden. Im Evangelium nach Matthäus erinnerte der Geistliche an den Einzug Jesu nach Jerusalem.

Nach Segnung der Zweige und Besprengung mit Weihwasser als Zeichen des Lebens und des Sieges zogen die Christen mit dem liturgischen Dienst durch die Kirchstraße betend und singend in das Gotteshaus ein. Feierliches Orgelspiel von Kirchenmusiker Ewald Pirtzl begleitete den Einmarsch. Den Akzent des erlösenden Leidens setzte das Evangelium mit der Passionslesung.

Mit dem Schlusssegen endete der Gottesdienst. Die Karwoche lädt dazu ein, den Weg Jesu bewusst mitzugehen: vom letzten Abendmahl über das Leiden und Sterben bis hin zur Auferstehung. Die geweihten Zweige wurden von den Mitfeiernden mit nach Hause genommen, um dort die Kreuze zu schmücken und auf diese Weise zu verehren. (Bericht: Pfeffer, Bild: Münsterer)

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Veröffentlichung

So, 29. März 2026

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