Eingetaucht in die Gemeinschaft mit Christus

In der Osterzeit sei die Osterfreude noch spürbar und eigne sich deshalb gut für die Taufe, meinte Pfarrer Johann Wutz, als er in der Pfarrkirche Haibühl zwei Arrach Täuflingen das Sakrament der Taufe spendete. Luca Artur Sonnleitner (Eltern: Stefanie und Dominik Sonnleitner) sowie Anna Multerer (Eltern: Kathrin und Andreas Multerer aus Vogelwiese) erbaten für ihre erstgeborenen Kinder dieses feierliche Aufnahmeritual eines Menschen in die Gemeinschaft, die Gott selbst in Jesus begründet hat. Als Paten gaben Jenny Sonnleitner und Tanja Seidl ihre Zusage, ihr Taufkind im Glauben mitzutragen und hinzuführen auf ein Leben in der Kirche.

In seiner Ansprache verdeutlichte Wutz, bezogen auf die noch andauernde Osterzeit, was die Auferstehung mit der Taufe zu tun hat.  Durch das Übergießen mit Wasser würden die Täuflinge mit Jesus begraben und würden zugleich mit ihm auferstehen. Um als neuer Mensch zu leben, sei es wichtig, sich um die Taufgnade zu bemühen.  Dieses „Neuer-Mensch-Sein“ würde Anna und Luca Artur mit der Taufe geschenkt, so eng wie das Taufgewand. Denn es geschehe etwas Übernatürliches. „Das Gnadenleben geht über dieses Leben hinaus“, so Wutz. Dann führte er gemäß dem Ritus der römisch-katholischen Kirche die Taufhandlung durch. Das Wasser als Symbol des Lebens, das innerlich reinigt und erneuert, und die Salbung mit Chrisam-Öl als Bestätigung der Zugehörigkeit zu Christus besiegelte das neue Leben der vier Neuchristen. Im Schlusssegen am Ende der Tauffeier erhielten die Familien eine Stärkung, Schutz und Begleitung für ihren gemeinsamen Weg.

Musikalisch umrahmt wurde die Tauffeier von Carina Kerscher, Christina Schmid und Anneliese Stockinger (Lieder: „Du bist du“, „Dir gehört mein Herz“, „Fest soll mein Taufbund immer stehen“, „Mögen Engel dich begleiten“, „Ave Maria der Kinder“). (Bericht und Bild: Pfeffer)

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Veröffentlichung

Sa, 10. Mai 2025

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