Das Kreuz in meinem Leben
„Das Kreuz in meinem Leben“ war die vorösterliche Andacht vom Gemeindereferent Tobias Krenn tituliert, die vor kurzem im Klausenhof in Arrach stattfand. Gleichzeitig diente sie als Lehrprobe auf seinem beruflichen Weg. Aus diesem Grund wohnten Domkapitular Johann Ammer (der auch die Einweihung des neuen Pfarrheims in Haibühl am 20. Juli vornehmen wird) und Ausbilder Armin Merl dem Geschehen bei.
Frauengemeinschafts-Vorsitzende Maria Reiner, die sich als Gastgeber zur Verfügung stellten, konnte dazu im Klausenhof Arrach 32 Anwesende willkommen heißen. Tobias Krenn lud zu einem meditativen Nachmittag in der Fastenzeit ein, der zugleich Impuls für diese besondere Zeit sein solle, um den eigenen Gedanken freien Lauf zu lassen. Ein stimmungsvolles Bodenbild diente als visueller Hingucker und Kirchenmusiker Ewald Pirtzl sorgte mit seiner stimmigen Liedbegleitung und meditativen Orgelmusik für die musikalische Begleitung des Ganzen. Als Lektorinnen stellten sich Karin Wellisch und Regina Pfeffer zur Verfügung
In der darauf folgenden Andacht solle man den Blick auf das Wichtige im eigenen Leben richten und die Beziehung zum Glauben und zu Gott überdenken, so Krenn einführend. Man wolle darauf schauen, wo drückende Kreuze über den Weg laufen, aber dabei auch die hoffnungsvolle Botschaft des Kreuzes nicht außer Acht lassen.
Bildbetrachtungen von Wegkreuzen, Gipfelkreuzen und Grabkreuzen sowie Gedichte in Mundart regten zum Nachdenken an. Aktiv wurden die Anwesenden, als sie aufgefordert wurden, auf die ausgeteilten Papier-Kreuze Gedanken zu schreiben, wo belastende Kreuze in ihrem eigenen Leben sind. In einem zweiten Schritt öffnete sich im Inneren ein Schmetterling. In der Schottenkirche in Regensburg wurde im Kopf eines großen Kreuzes bei Renovierungsarbeiten dieses Symbol für die Auferstehung für das neue Leben gefunden. Der Schmetterling in der Mitte sollte daran erinnern, dass Kreuze im Leben immer zwei Seiten haben: Zum einen die negativen Seiten des Kreuzes mit Entbehrung, Schmerz, Trauer, Wut und Hoffnungslosigkeit.
„Das Zeichen des Kreuzes gibt aber auch Trost in diesen Tagen und sagt: Glaubt und hofft, denn es nicht umsonst“, so Krenn. In der Zuversicht, dass jemand da ist, der hilft, das Kreuz zu tragen und man deshalb hoffnungsvoll und zuversichtlich sein könne, entließ Tobias Krenn seine Zuhörerschaft. Bei Kaffee und Kuchen, dargeboten von der Frauengemeinschaft St. Wolfgang, entspannen sich noch weitere Gespräche zum Thema. (Bericht und Bild: Pfeffer)
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