Ein schöner alter Brauch

Der Brauch des Frauentragens in Erinnerung an die Herbergssuche von Maria und Josef wird auch in der Pfarrei Haibühl gepflegt. Die Segnung und Aussendung der Marienfigur erfolgte am Samstag in der Vorabendmesse in der Pfarrkirche St. Wolfgang. Die Figur der schwangeren „Maria Gravida“ soll Segen bringen und das Herz öffnen für Gott und die Mitmenschen.

Die Messfeier wurde zelebriert von Pfarrer Johann Wutz, der auch die Adventskränze segnete. Für die passende musikalische Umrahmung sorgte Ewald Pirtzl auf der Orgel und im Duett mit Gabi Huber (Gesang). Als Lektoren zeigten Margit Schmid und Regina Kummer verantwortlich, die Fürbitten wurden von einigen Kindern vorgetragen. Gemeindereferent Tobias Krenn verdeutlichte, warum es wichtig ist, sich auf Weihnachten vorzubereiten. Auf was es letztendlich ankommt auf dem Weg nach Weihnachten verdeutlichte die Geschichte von „Martin, dem Schuster“, vorgelesen von Linda Haselsteiner. Nicht nur die Tür der Häuser offen halten für die Not der Mitmenschen, sondern auch die Herzenstür solle nicht verschlossen bleiben, so der Kerngedanke.

Am Ende des Gottesdienstes nahmen Birgit und Michael Schmid die „schwangere Maria“ in Empfang. Die Marienfigur wird in den nächsten Wochen von einer Gastfamilie zur anderen gebracht, bis sie am 24. Dezember wieder feierlich in der Pfarrkirche zurückerwartet wird. (Bericht: Pfeffer, Bild: Münsterer)

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Veröffentlichung

Fr, 29. November 2024

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